19
Nov
2017
Lebendig Natisni
Prispeval Roman Leljak   
Nedelja, 19 November 2017 21:17

Lebendig eingemauerte Deutschen, Kroaten und Slowenen: Grauenhaften Taten der Tito-Partisanen

 

Noch einige Stunden, und mein Leben wird zu Ende sein. Oh Gott, oh du traurige Mutter, meine Mama. Du weißt, dass ich sterbe, unschuldig, so wie dein Sohn unschuldig starb …

Oh, mein Kind, mein zarter Engel, wie gerne würde ich sehen die Züge deines erblühten Lächelns, mit dem du mich erfreuen würdest – oh, mein Kind – meine zarte, weiße Blüte!

Ich werde niemals deine weißen Händchen sehen; du wirst sie mir niemals entgegenstrecken, um mir die süße Umarmung zu erwidern. Ich werde dich niemals an mein Herz drücken, obwohl du ihm so nahe bist, niemals, mein Kind! Dort irgendwo im Schoß des Waldes wird unser Heim sein, das von Frühlingsblüten geschmückt sein wird.

Mein Mund wird dir keine Wiegenlieder singen können – und deine Wiege werde ich selbst sein, obwohl so kalt und ganz steif – die Äste über uns werden dir ein liebevolles Schlaflied singen und rauschen. Oh, schlaf nur ruhig, mein Kind, denn du bist so nah an meinem Herzen, das dich so liebt – doch obwohl es dich liebt, kann es dich nicht aus der Umarmung des Todes reißen, der auch auf dich wartet. Schlaf nur ruhig, du ahnst ja nicht, was auf uns zukommt! Du wirst mit mir sterben – und ich in den Gedanken mit dir. Und dann, wenn die Schwierigkeiten und der Kampf vorbei sind, werden wir gemeinsam zu Gott kommen … Als ich dich zum ersten Mal gespürt habe … unter dem Herzen deine Unruhe wahrgenommen, habe ich schon geträumt, wie ich dich erstmals in Gottes Nähe bringen werde, damit dich das Taufwasser umgießt – es wird dich mein Blut umgießen – du wirst mit dem liebevollen Blut der eigenen Mutter getauft.

Ich habe dich gesehen, wie Christus unter dem Bild des Brotes sich erstmals zu dir neigt … vergebens! Und doch wird mein Körper bald das Opferziborium sein … und du, mein Kind, die Hostie darin. Der Schöpfer selbst wird in seine liebevolle Hand die Hostie deines Wesens nehmen und es ins göttliche Herz legen … Dort, mein Kind, werde ich dich zum ersten Mal erblicken, oh mein zarter Engel; dort werde ich dein Gesicht sehen; dort wirst du auf deine Mutter blicken und du wirst mir erstmals zurufen: »Oh Mama!¨

Schau, mein Kind, der Morgen naht schon. Das erste Morgenrot hinter den Bergen kündigt sich an … für uns der letzte Morgen des Leidens. Morgen wird er wieder aufgehen – doch ohne Leid und Tränen … aufstehen bei Gott … Schlaf nur ruhig, denn deine Mutter wacht über dir … Schau, die Morgenröte kündigt schon an, dass der Tag erwacht … und die letzten Sterne erlöschen in ihr … Die Turmuhr kündigt schon den Morgen an … der uns auf den letzten Weg führen wird … Ich werde ja nicht allein sein, du wirst ja mit mir sein, mein Kind … und Maria.

So wie damals mit ihrem Sohn auf den Kalvarienberg, wird sie mit uns gehen … und dann wir es uns ins ewig glückliche Heim tragen. Niemand wird uns dieses Glück mehr trüben … denn wir werden im ewigen Gott … im ewigen göttlichen Frieden aufgehen …

Mein Kind, schlaf nur ….Maria ist bei uns … Schau, sie kommen, sie kommen ….“

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